FAQ: Die häufigsten Fragen zu Tee und TeeGschwendner

Ob Grün, Schwarz, Weiß oder Oolong - alle Teesorten stammen von der gleichen Pflanze. Die Unterschiede liegen in der Verarbeitung der Teeblätter. Weißer Tee wird nur gepflückt und getrocknet, Grüner Tee erhitzt, damit er grün bleibt, Schwarzer Tee wird fermentiert und Oolong teil-fermentiert (er liegt also zwischen Schwarz und Grüntee).

Der Gehalt an Inhaltsstoffen ist in der Regel in den jüngsten Blättern und im Trieb am höchsten. In Qualitätstees aus „2 leaves and a bud“ findet sich entsprechend ein höherer Anteil an Inhaltsstoffen. Bancha und Kukicha gelten insgesamt ebenso als gut verträgliche Tees, wie Genmaicha (wegen des Reisanteils) oder auch Keemun. Bitte beachten Sie, dass auch die Zubereitung mitentscheidend ist für den letztendlichen Gehalt in der Tasse.

Kukicha und Genmaicha bestehen jeweils zur Hälfte aus Stängeln bzw. Reis. Darüber hinaus spielt die Zubereitung eine entscheidende Rolle für den Koffeingehalt in der Tasse. Je heißer das Wasser und je länger die Ziehzeit, desto mehr Koffein löst sich.

Zunächst gilt es herauszufinden, ob eher die japanische (Dampf) oder chinesische (heiße Pfannen) Methode bevorzugt wird. Als Einsteigertees können sehr gut Japan Sencha Nr. 700 und China Lung Ching Nr. 519 empfohlen werden. So lässt sich leicht festzustellen, welche Herstellungsweise dem Einsteiger eher entgegenkommt.

Jede Teeregion und jeder Teegarten hat eine ganz eigene Handschrift, vergleichbar mit Rotwein. Wie z.B. beim Bordeaux können Tees aus der gleichen Region blumiger oder etwas kerniger sein. Bei Nepal und Manjhee Valley kommt die unterschiedliche Geographie mit ins Spiel, die auch ganz eigene Noten zum Geschmack beiträgt.

Ja, das kann man. Zusätzlich zu den Zertifizierungen der einzelnen Teegärten werden die Zentrale in Meckenheim und jedes einzelne unserer Fachgeschäfte im Jahresrhythmus kontrolliert. Alle Kontrollen werden von unabhängigen Kontrollstellen durchgeführt.

Die Teegärten werden mindestens einmal jährlich kontrolliert. Darüber hinaus gibt es immer wieder unangemeldete Stichproben durch die Kontrollstellen. In den meisten Fällen wird die Zertifizierung von europäischen Kontrollstellen (z.B. der IMO) durchgeführt, um die hohen Standards zu gewährleisten.

Die Unterschiede liegen bei den leicht abweichenden Kriterien für eine Zertifizierung. Naturland und Demeter sind eigene Verbände, deren Kriterien sich in manchen Details leicht unterscheiden. So ist z.B. bei Demeter zwingend vorgeschrieben, dass biodynamische Präparate auf homöopathischer Basis verwendet werden müssen, bei der EU-Bio-Verordnung ist dies nicht zwingend erforderlich. Über den Geschmack eines Tees lässt sich allein durch ein Siegel aber keine Aussage treffen.

Eine wissenschaftliche Studie der Universität Jena widerlegt dieses Vorurteil. Teetrinker mit ausreichender Eisenversorgung brauchen keine Angst vor Eisenmangel zu haben. Auch Personen mit kritischer Eisenversorgung müssen nicht auf das beliebte Heißgetränk verzichten, wenn sie den Tee erst ein bis zwei Stunden nach den Mahlzeiten genießen. Dann besteht keine Gefahr, dass die Eisenaufnahme behindert wird.

Je länger der Tee zieht, desto mehr Inhaltsstoffe, darunter auch Koffein, werden extrahiert. Mit zunehmender Dauer werden allerdings auch andere sekundäre Pflanzenstoffe gelöst, die die Aufnahme des Koffeins im Körper verzögern. Hypersensible (besonders empfindliche) Kunden sollten allerdings im Zweifelsfall auf koffeinhaltige Tees verzichten.

Eine Untersuchung des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund zeigt, dass Teetrinkerinnen besonderes gut mit Flüssigkeit versorgt sind. Danach weisen Frauen, die regelmäßig Tee trinken, eine günstigere Flüssigkeitsversorgung auf als Frauen, die keinen Tee trinken. Schwarzer und grüner Tee tragen demnach deutlich zur Flüssigkeitsversorgung bei.

Sencha bezeichnet eine bestimmte Herstellungsart und kann entsprechend von höchst unterschiedlichen Lieferanten bezogen werden. Chinesischer Sencha ist beispielsweise immer günstiger als japanischer - allerdings meistens auch nicht so hochwertig. Darüber hinaus spielen Qualitätskontrolle und somit das absolute Vertrauen in unsere Tees eine große Rolle. Wir garantieren besten und einwandfreien Teegenuss. Gerne senden wir kostenfrei eine Rückstandsanalyse Ihres Tees zu.

Tee lagert am Besten kühl, trocken, dunkel und gut verschlossen. Kleine Mengen Tee können ruhig in den TeeGschwendner Teetüten verwahrt werden. Größere Mengen füllen Sie am besten in gut verschließbare Behälter um. Tee sollte immer möglichst frisch konsumiert werden, daher im Zweifel lieber kleine, dann stets frische Mengen kaufen. Wichtiger Hinweis: die Matcha-Dose im Kühlschrank aufbewahren, so bleibt der Geschmack länger frisch!

Es ist zu berücksichtigen, dass Tee von der Teepflanze (Grüner Tee, Schwarzer Tee, Weißer Tee, Oolong Tee) anregendes Koffein enthält. Je nach Alter werden koffeinhaltige Getränke nicht empfohlen. Als Durstlöscher für Kinder sind ungesüßte Früchte- und Kräutertees hervorragend geeignet.

Bei korrekter Lagerung verdirbt Schwarzer, Grüner, Weißer und Oolongtee nicht. Früchte- und Kräutertees sollten nicht länger als über das Mindesthaltbarkeitsdatum empfohlen aufbewahrt werden. Bei kühler und trockener Lagerung ist der Tee ab Werk 3 Jahre haltbar. Sollte der Tee zu Hause je so alt werden, ist vielleicht die falsche Teesorte gekauft worden :-)

Grüner Tee, Weißer Tee und Matcha werden schneller "alt", als z.B. Assam-Tees. Bei guter Lagerung ist ein Frischeverlust etwa nach einem halben Jahr zu bemerken, der Tee kann aber bedenkenlos über einen weit längeren Zeitraum konsumiert werden.

Bei hartem Wasser empfehlen sich Schwarzteemischungen mit hohem Assam-Anteil oder chinesische Grüntees wie Mao Feng oder Lung Ching. Je feiner der Tee, desto mehr Beeinträchtigung findet durch das Wasser statt. In solchen Fällen raten wir zu einem Wasserfilter.

Dieser Mythos stammt noch aus Zeiten mit mangelhaften, hygienischen Bedingungen. Der Tee konnte mit Bakterien verunreinigt sein und da insbesondere Grüner Tee nicht mit kochendem Wasser aufgegossen wird, hat man den ersten Aufguss entsorgt, um einen hygienisch einwandfreien zweiten Aufguss herzustellen. Heutzutage ist dies in keinem Urpsrungsland mehr notwendig.

Insbesondere Grüner Tee, aber auch Oolong, eignet sich für mehrfache Aufgüsse. Die Anzahl hängt von der Qualität des Tees (je hochwertiger, desto mehr Aufgüsse sind möglich) und vom persönlichen Geschmack ab. In der Regel sind 2-3 Aufgüsse mit den meisten Grüntees kein Problem.

Und so wird's gemacht:

  1. Dosieren Sie den Tee wie gewohnt und bereiten Sie ihn entsprechend der Zubereitungsempfehlung zu.
  2. Nach dem ersten Aufguss sollten alle weiteren Aufgüsse mit stetig heißerem Wasser zubereitet werden. Wird der 1. Aufguss z.B. mit 70 Grad C gemacht, sollte der 2. Aufguss mit mind. 75 Grad C zubereitet werden. Die Ziehzeit kann dann jeweils um ein Viertel verkürzt werden.
  3. Lassen Sie möglichst wenig Zeit zwischen den Aufgüssen verstreichen. Die Teeblätter dürfen nicht austrocknen. Gerade feuchte, warme, dampfende Teeblätter in der Küche sind mit Vorsicht zu behandeln. Wir empfehlen die Aufgüsse innerhalb weniger Stunden, aber mindestens am selben Tag zu machen.
  4. Erleben Sie die vielen Facetten der einzelnen Aufgüsse, die in manchen Teekulturen sogar eigene Bezeichnungen haben (z.B. in der japanischen Teezeremonie) und lassen Sie sich von Ihrem Lieblingstee immer wieder auf's Neue verzaubern!

Theoretisch ist das möglich, allerdings gehen die meisten aromatischen Substanzen des Schwarztees in den ersten Aufguss über, sodass ein zweiter Aufguss meist ungewohnt flach und wässrig schmeckt.

Die im Grünen Tee enthaltenen Bitterstoffe lösen sich bei Temperaturen oberhalb von 80 Grad Celsius (je nach Sorte). Ein mit kochendem Wasser aufgebrühter Grüntee schmeckt also deutlich bitterer als ein Grüntee, der mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser zubereitet wurde.

Das hängt von vielen Faktoren ab. Alles beginnt beim Anbau, der Pflückung und Verarbeitung. Je sorgfältiger die Arbeit der Pflücker, desto hochwertiger der Tee. Oft wird "billiger" Tee aus älteren Blättern hergestellt. Die Herstellung von orthodoxem Tee ist bis heute Handwerk und erfordert viel Geschick. Darüber hinaus wird jeder Tee von TeeGschwendner weitaus strenger kontrolliert und geprüft, als es der Gesetzgeber vorschreibt. Last not least möchten wir den Pflückern und Teebauern natürlich einen fairen Preis für seine Arbeit zahlen!

Die Wirkung von Tee hängt von der Sorte und der Zubereitung ab, ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Zumeist wirkt Tee anregend. Es gibt aber Menschen mit hohem Gewöhnungsgrad an Koffein, die auch nach abendlichem Teekonsum bestens schlafen können. Koffeinfreie Tees wie Rooibos, Kräuter- und Früchtetees sind sehr gute Alternativen für abends.

Je länger der Tee zieht, desto mehr Inhaltsstoffe, darunter auch Koffein, werden extrahiert. Mit zunehmender Dauer werden allerdings auch andere sekundäre Pflanzenstoffe gelöst, die die Aufnahme des Koffeins im Körper verzögern.

Gibt man Milch oder Sahne in den Tee, kommt es in begrenztem Umfang zu Wechselwirkungen zwischen Tee-Inhaltsstoffen und dem Eiweiß in der Milch. Das merkt man vielleicht geschmacklich, sonst aber in keiner Weise. Der positive Einfluss des Tees bleibt also vollends erhalten..

Tee, ungesüßt, ist eines der gesundheitsfördernsten Lebensmittel überhaupt. Tee vom Teestrauch Camellia sinensis verfügt über viele positive Inhaltsstoffe - dies trifft auf Grün-, Schwarz-, Weiß- oder Oolong Tee gleichermaßen zu. Auch viele Kräutertees und Rooitea enthalten positive ätherische Öle und weitere Inhaltsstoffe, die dem Körper gut tun.

Viele Kräutertees gelten gemeinhin als magenfreundlich, wie z.B. Fencheltee, Kamille, Salbei etc. Auch Rooibos ist durch seine Inhaltsstoffe gut bekömmlich. Säuerliche Früchtetees sollten in der Regel gemieden werden.

Es könnte sein, dass im Falle von Grüntee das Wasser zu heiß gewesen ist. Oder Sie haben für den Teeaufguss ungefiltertes, hartes Wasser verwendet?

Verwenden Sie eine Wasserfilter und / oder reduzieren die Teemenge bzw. die Ziehzeit.

Alle Fragen zu Pyrrolizidinalkaloiden, deren Bewertung und den Qualitätssicherungsmaßnahmen von TeeGschwendner finden Sie in unserem Flyer "Pyrrolizidinalkaloide".