Vietnam Tee

Teeanbau in Indochina

In Nordvietnam hat der Teeanbau eine mehr als 800 Jahre alte Tradition, die stark von den chinesischen Nachbarn im Norden geprägt worden ist. Im Süden dagegen blickt der Teeanbau auf eine relativ junge Geschichte zurück, die erst mit dem Einzug der französischen Kolonialherren Ende des 19. Jahrhunderts begann. Damit gehört Vietnam zu den wenigen Ländern, die sowohl Schwarz- als auch Grüntee gleichberechtigt anbieten können.

Fünf vietnamesische Teeprovinzen

Die größte der fünf Teeprovinzen Vietnams ist Lam Dong in der Landesmitte, die vor allem für ihre Grün- und Oolongtees bekannt ist. Im Norden an der Grenze zum chinesischen Yunnan wachsen bis heute noch wilde Teebäume, die teilweise mehrere Meter hoch reichen. Aus ihnen gewinnen die einheimischen Bergdorfbewohner vollmundigen, oft leicht erdigen Schwarztee.

Sowohl Grüntees nach chinesischem oder japanischem Vorbild sowie kräftige Schwarztees im Stile Assams sind auf dem vietnamesischen Teemarkt vertreten. Mittlerweile ist Vietnam der siebtgrößte Teeproduzent der Welt, was sich immer mehr nicht nur in der Menge, sondern auch in der Qualität des angebotenen Tees widerspiegelt.

Die alten, teils immer noch wild wachsenden, Teepflanzen gedeihen im hohen Norden Vietnams. Kleinbauern aus den umliegenden Dörfern verarbeiten die Blätter nach traditioneller Methode. Mahagonifarbene und lieblich-vollmundige Tasse!

( 69,50 € / kg)

Preis 6,95 €

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